Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 11. September 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-09-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E77-0.
11/9 S.― Ein ins i. tendirender Traum, aus dem ich mich durch rasches Erwachen rette.―
Mit H. K. spazieren, auf einer Wiese Michaelerberg gelegen. ― Schwierigkeiten der Schweizer Reise. Viel Aufrichtigkeit und viel Unwahrheiten. Das negative entscheidet.―
Nm. mit Heini das Mozart Requiem durchgenommen (er ging in die Stefans Kirche sichs anhören).
Nm. wieder „geordnet“ ― endlich die Wurstl Notizen vorgenommen, und zu meiner nicht geringen Überraschung ― den Roman zu schreiben begonnen. Worauf denn wart ich noch ― ? Auf „Glück“ ― ? Auf „Ruhe“ ― ?―
Lilis katholisirende Neigungen; Crucifix, Rosenkranz überm Bett u. dergl. Gespräch beim Nachtm. darüber. Natürlich all das nicht in der Tiefe; ein Erfolg der „Regie“.―
Mit Heini die Mahler’sche Achte.―
Las Lewinskys Gespräche mit Otto Ludwig.―