Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 17. August 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-08-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E5E-D.
17/8 Mit Kolap, Mimi und Minnie (später auch Hr. Schwarz) Moosberg; auf den Wiesen geruht.― Mit Mimi zum ersten Mal über O.;― sie war empfindlich gewesen, dass ich nie ein Wort zu ihr über die Sache gesprochen.― Immer dies: „Ungüte“ …
Im Hotel V. L., mit Schwager, sowie Dr. Uli Strasser, wir speisten; V. L. ruhte in meinem Zimmer aus, ich im Garten mit dem Verf. beschäftigt. Dann spazieren, rechts und links von der Blastraße, mit ihr und Schwager;― auf einer Wiese geruht.― Ins Hotel, die andre Gesellschaft kam vom Sandling.―
Brief von O.; sie will Anfang Sept. nach Gastein; ich habe daher Possenhofen, da die Zeit zu kurz, ziemlich abgelehnt;― sie möchte in ihrem Brief mich nach alter Art für die Aenderungen der Dispositionen irgendwie verantwortlich machen; vergisst übrigens vielfach, daß wir geschieden sind.
Bei Bachrach’s (Mimi, Minnie) gen.― Raoul und Irene. War so abgespannt, daß ich fast einschlief.