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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 6. April 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-04-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0DD9-2.

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Chronik

Mittwoch, 6. 4. 1921

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Schnitzler – S. Fischer
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Mittwoch, 6. April 1921

6/4 Fortdauernde Bitterkeit, ja Erbitterung. Gestern schrieb ich ihr; ganz kühl und sachlich, jede Corresp. über das wesentliche als aussichtslos empfindend und erklärend. Ich fühle, daß sie zurück möchte. Es wäre von Übel. Das Haus ohne sie ist immer noch bessser als das Haus mit ihr in den letzten zwei Jahren war.―

Vm. Länderbank ― (ungarische Kronen gekauft; gestern in der B. Cr. Elektr.-Papiere. Komische Welt …) ―

Bei Paul Knepler (Wallishausser); wegen ill. Ausgabe des „Mörder“.―

Hotel Elisabeth; bei Frl. Forchheimer (Frl. Rethy abwesend) ― von der Reigenaffaire. Sie kommen aus Ungarn.―

Nm. bei Dr. Sternberg mit Dir. Stern; wegen Liebelei Film, Nordisk ―

― Mit R. L. Restaur.―

Las Wassermann’s „Mein Weg als Deutscher und Jude“, trotz gelegentlichen Widerstands mit Interesse und manchmal mit Ergriffenheit.