Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 13. September 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-09-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D0C-A.
13/9 Übler Morgen, nach Wiener Art; Verzweiflung und Thränen.―
Lilis 11. Geburtstag; bei Gisa. Frau Juffi Lieben, die jetzt dort mit ihren Kleinen wohnt.
Gepackt.―
Arthur Kfm. bei mir;― über Jacobs gestrige Vorlesung (bei Zuckerkandls) („Mein Leben als Deutscher und Jude“),― Jacobs Kindlichkeit und Selbstgefälligkeit; über Entelechien; dann allerlei über „Scham“, Trotz,― was zum Märchen überleitete.―
Zu Zuck.s; auf dem Weg Ama mit Lili; bei Mimi im Garten, die mich dann begleitet;― über Eitelkeit, Empfindlichkeit, Compromisse.―
Mit Auernheimer’s beim Seewirth zu Tisch.
Nm. Hugo ins Hotel; mit ihm;― Gerty, Fr. Wellesz gegen Bachwirth spazieren. Productionsfragen.―
Z. N. bei Gisela. Frau Juffi Lieben. Lili. Wir spielten „Errathen“.
― Beim Seewirth Arthur Kfm. und Auernh.―