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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 19. Mai 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-05-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C97-D.

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Chronik

Mittwoch, 19. 5. 1920

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Mittwoch, 19. Mai 1920

19/5 Früh beim Notar Dr. Reichel wegen Abschrift einer Stelle aus Liesls letztwilliger Verfügung (sie vermacht Möbel ihrer Anna, und Hr. Robert Eysler erklärt, die Möbel gehören ihm, er habe sie (ein paar weiße Küchensachen) Liesl (vor Jahren) nur geliehen).

Gen. Pr. Troerinnen EuripidesWerfel. Starker Eindruck,― miserables Hören.―

Nm. Nachklang weiter durchgesehn.―

Mit Lili zu Horch’s, auch O. und Kolap; Dilettantenvorstellung, „der tapfre Cassian“ (Horch, [Gräßl], Frl. Lörmann) und Courtelines der gemütliche Commissär, in dem Heini die Episode „Breloc“ gar nicht übel spielte.

― Sprach meinen alten Lehrer Hofr. Tezner, Dir. Geyer, Regisseur Rosenthal u. a.;― im Garten herum.―