Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 26. August 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-08-26.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B8C-B.
26/8 Vm. bei Gustav. Max erklärt (vielleicht richtig) als einzige Rettung für Wien körperliche Beschäftigung jedes einzelnen ― fort mit Kunst u. dergl.― Der Bruder Emil aus Graz da, wirkt complet irrsinnig.―
Intendanz. Dr. Winter über die allgemeinen und besondern (Intendanz) Verhältnisse verzweifelt; macht einen fast kranken Eindruck.
Bei Julius’. (Er behandelt jetzt einen sehr christlichen Spießer,― sieht meine Bücher bei ihm liegen. Die Frau erklärend: „Wir lesen jetzt grad die G’schichten vom Herrn Brudern.“)
Nm. Tgb. 1908.―
Begann Carolinens (v. Schlegel) Briefe zu lesen (Waitz ― Schmidt).