Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 2. September 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-09-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A27-E.
2/9 Regen. Max Krell aus München. Klug, bescheiden, angenehm. Über das Mannsche Buch. Der „gewaltige Dialog“ zwischen den Brüdern. Charakteristisch für die ganze Epoche in der wir leben. Politisches.― Schlimme Aussichten für Deutschland.― Über „Activismus“.
Nm. mit O. bei Richard Strauss Garmisch. Seine Frau. Sein Sohn. Componist Hausegger mit Gattin.― Strauss höchst antidemokratische Äußerungen.― Über Reinhardts Salzburger „Hoteltheater“pläne. „Potsdam“. Haus und Park.― Er liest eben Ranke.― Gefiel mir wieder sehr. Auch die Frau nicht übel.―
Heinrich Mann und Frau kommen aus Kohlgrub an.― Bei Liesl mit ihnen und Krell.―