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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 2. Dezember 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-12-02.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0915-3.

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Chronik

Sonntag, 2. 12. 1917

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Sonntag, 2. Dezember 1917

2/12 Vm. Spazierg. Hameau.― Trüb regnerisch.― Begegnung in Pötzleinsdorf mit der Bleibtreu; über ihre außerordentliche Frau Suitner.―

Nm. für die Vorlesung durchgesehn. Mit O. hin.

Vorlesung Volksbildungshaus. Dr. Kronfeld, Prof. Hirschl (Gymnasium) der mir erzählt, er habe voriges Jahr einen Curs über mich gelesen, bis zum Vermächtnis,― habe über die „zwei Fassungen“ des Märchen gesprochen. Es ― er,― und ich kamen uns etwas komisch vor.― Las: Mörder, Med. Schenkenscene und Beatrice Verse. So gut wie noch nie, und mit großer Wirkung. Überfüllter Saal. Im Wald hatte mich Vormittag ein Unbekannter um ein Billet angesprochen.―

Hansi nachtm. bei uns. Klavierspiel: Pierrette, Cassian.―

O. beginnt das Buch über mich zu lesen;― im Anschluss an den Mörder ein Gespräch über M. R. und unbewußte Todeswünsche. Cajetan citirend meint sie. „Du bist ein unheimliches Local ―“