Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 3. August 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-08-03.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-089D-B.
3/8 Wie nun meist zwischen 4 und 5 aufgewacht, nicht mehr eingeschlafen;― die ununterbrochene Beschäftigung mit den gleichen Gedanken setzt ein ― Kopfweh. Heute so sehr, daß der Vorm. so gut wie verloren war, ich im Garten duselte. O. blaß mir gegenüber. Es gelang uns nicht miteinander (wirkliches) zu reden.
― Wie sehr wirds ― Eines von uns einmal beklagen.―
Las früh Luckas „Grenzen der Seele“ zu Ende. Ein reinliches, kluges, fast wohlthuendes Buch.―
Nm. an der Cas. Nov.―
Begegnung an der Hausthür zwischen O. und mir ― ein Kuss wie zur Versöhnung.―
Arthur Kfm.; mit ihm über die Casanova Figur, und allgemein über Erotik. O. hörte von oben zu, sprach dann mit.
Mit O. bei Anningers, im Garten genachtm. Architekt Fischel, nachher mein Cousin Alfred Mandl und Frau.