Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 22. März 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-03-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0817-2.
22/3 Vm. vertrödelt, teleph. mit Gösing, Manicure, Friseur etc.―
Nm. am Nachklang.―
O. von der Bahn abgeholt. Daheim ein langes Gespräch über meine Production; über den krankhaften Zug, der sich in meiner Arbeitsweise immer mehr ausprägt. Sie wirft mir zu Unrecht glaub ich vor dass ich zu viel über mich nachgrüble. Ich weiss zu viel von mir ― ohne nachzugrübeln; und weiss zu viel von der Kunst. So fühl ich meine Unzulänglichkeit im Ganzen und im Einzelnen; bis in jeden Satz.―
Las wieder (weil Albert den Karl spielt) Kaiser Karls Geisel. Sehr schön. Seinerzeit schien es mir schwach. Wieso?