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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 9. März 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-03-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-080A-1.

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Chronik

Freitag, 9. 3. 1917

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Die Frau des Richters, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A142

Datumsangabe auf Blatt von Die Frau des Richters: »Adelbert (allein): Hab ich das gut gemacht?«

Traumtagebuch

Traum vom 9. März 1917

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Freitag, 9. März 1917

9/3 Traum: Ich übergebe Onkel Felix (todt seit 2 Jahren) bei der Polizeidirection einen Brief für M. Gl., bin dann in der Großeltern Wohnung Circusgasse, warte auf Antwort, die um 3 kommen soll, Praesident v. Landesberger für ½4 erwartet;― eine Art Factotum, schlecht angezogner Mensch mit Schnurrbart kommt die Treppen herauf, bringt mir die Antwort ― von einer Sängerin, die schreibt, sie hätte gleich gewußt, von wem der Brief kommt, anknüpfend ― ich ärgerlich dass er an die falsche Adresse ― bin in einer Art Festvorhalle, viel Menschen, Landesberger trägt vor, eine Art Concertsaal, ich gehe durch die Reihen, nehme Billets bei einem Cassier, es ist ungefähr wie ein Casino in einem Seebad. (Quellen: Nachklang;― gestern von Landesb. gesprochen.)

― Dictirt Fr. d. R.― vorläufig aufgegeben. „Sohn“ weiter.

Nm. am Nachklang.

Zum Thee Julius Helene, Annie, Hans, auf Urlaub der länger bleibt; bin verzweifelt, kaum ein Wort zu verstehn. Fort, in Thränen.―

Mit Heini Bruckner Fünfte. Wits Lebensroman ausgelesen.―