Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 11. August 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-08-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0738-E.
11/8 Mit O. Gespräch über die trüben Aussichten im allgemeinen und besondern; spez. das finanzielle. Wo soll ich (zu gutem Preis) meine Nov. veröffentlichen? Ich habe kaum ein Blatt. Und das mir gemäße, die N. R. ― das einzige, das die Pflicht hätte, auf meiner Seite zu stehn ― hat sich im Lauf dieser letzten Jahre meiner Production gegenüber in einer Weise verhalten, dass ich weitre Mitarbeit ablehnen müßte. (Mein ― Verleger!) Und Theater? Sowohl Barnowsky als Thimig thun eben, was sie aus Geschäftsgründen thun müssen ― nicht mehr (besonders der letztere) eher weniger.― ― Und was ich in der nächsten Zeit fertig machen werde ― (werde ―?), sieht nicht nach Geschäft aus.―
― Spazierg. Teichenbüchel ― Pflindsberg. Freute mich innigst an Landschaft und Bewegung. Ein paar Verse (zur Wiederkehr).
Nm. an „Wiederkehr“.―