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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 15. Mai 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-05-15.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-06E0-0.

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Chronik

Montag, 15. 5. 1916

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 15. Mai 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 15. Mai 1916

15/5 Traum: Die Hofrätin erzählt irgend was vom baldigen Frieden, Gustav ihr gegenüber zweifelt, sie, über den Tisch hin, ihn bei der Wange fassend, den Finger über seine Lippe, gibt ihm eine Art Theaterkuss. (An eine Bewegung der Hausner in der Maus vor Jahrzehnten erinnernd.)

54. Geburtstag!― Blumen. Von O. ein herrlicher Rosenstock. Lili hat einen Bücherumschlag gestickt; Heini zwei (schwache) Malereien.― Mappe mit Photographien von O. und den Kindern, von Frl. Strnad in Haus und Garten aufgenommen.― ―

Dictirt Briefe (Barnowsky, Zeiss etc.), einzelnes, „Sohn“ weiter.―

Mimi mit Rosen; speist bei uns. Von Stephi (liegt krank Rubeola und Angina) Maiglöckchen.

― Las Nm. Vehse weiter (Württemberg),― Josef II. Briefe, Segur.―

Am „Nachklang“.―

Zum Nachtm. Gustav, Julius, Helene, Gisa, Hajek. Wir sind zuerst bei Lili, in blauem Schlafrock.― Julius brachte Noten (Haydn, Reger). Kriegs- und Wirtschaftsgespräche. Hajek vertheidigt Wilson (unlogisch, wie ers that).―

Karte von Vicki, es gehe ihm nicht gut, aber man solle es den Eltern nicht sagen. (Natürlich geschiehts doch.)

― Vor dem Schlafengehn Hebbel Briefe weiter.―

Meine Stimmung wäre leidlich gewesen ― wenn nicht das Hören so herunterginge! ―