Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 21. Jänner 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-01-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-066D-4.
21/1 Vm. bei Gustav; allerlei über Feuilletonismus, Krieg und allerlei (andre) menschliche Gemeinheiten.―
Bei der Hofrätin im Sanatorium.―
Gegen Abd. Stefan Zweig. (Rilke’s wegen, der einrücken mußte;― Vorschlag eines Gesuchs beim Minister.) ― Krieg; die Kriegsenthusiasten, die im Ernstfall ― wenn es sie persönlich betrifft ― abrücken. Er im Archiv (wo fast alle oesterreichischen Schriftsteller, die zugleich active Offiziere waren: Bartsch, Michel, Ginzkey) ― Arbeiten. Stendhal, Balzac.― Er räth dringend zum autobiografischen. Sein Eindruck ― in meinen Sachen wäre doch nicht alles von mir (― ganz recht: aber das immer Talentmangel) ― z.B.― meine „Güte“― denn ich sei gewiss „gütig“ ― ebenso wie Hauptmann ― (möglich ― denn der ists gewiss nicht).