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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 14. September 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-09-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-05EC-5.

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Dienstag, 14. 9. 1915

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Dienstag, 14. September 1915

14/9 Mit O. nach Hietzing zu dem alten Popper (dem wir durch Wittels versprochen waren). (Lynkeus.) Krank, weiss, mächtiger Kopf,― jüdisch-menschlich-gütig. Er schwärmt von chinesischen Novellen, die er schon für mich bereit gelegt hatte. Über Ulenspiegel, den er eben liest; Schiller, Ric. Huch;― Krieg, die falschen Philosophen des Kriegs, die verbrecherische Lehre von der „Notwendigkeit des Kriegs“.― Über die Wolter (Woltergasse), Sonnenthal, meinen Vater und tausend andres. Man verstand einander gleich.

Nm. am „Nachklang“; ein wenig mit „Verführer“ beschäftigt.―

Mit O. und Vicki Josefstadt, Pallenberg in einer Jammerposse „Auch ich war ein Jüngling“; dann Pilsenetzer.―