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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 5. Februar 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-02-05.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-050F-F.

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Chronik

Freitag, 5. 2. 1915

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 5. 2. 1915

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Freitag, 5. Februar 1915

5/2 Dictirt Briefe, „Wahnsinn“.―

Nm. alte Briefe geordnet.― Am „Wahnsinn“.

„Klein Eyolf“ wiedergelesen, mit den Vorarbeiten. War mir vollkommen unleidlich. Ibsens Irrtum (oder Ausrede) der letzten Lebensjahre: dass nur eins zugleich gethan, erlebt, gefühlt werden kann. Allmers muss „entweder“ sein Buch schreiben ― „oder“ seine Frau besitzen ― „oder“ sich seinem Sohn widmen.― Rubeck hat die Statue machen müssen ― „daher“ hat er keine Liebschaft mit dem Modell! Um wie viel schöner wär sein Werk geworden! ― wenn Irene seine Geliebte gewesen wäre.― (Und doch trotz Schwächen der Alterswerke bleibt Ibsen ein Ganzgroßer, und nur der Snobismus spielt gegen ihn heute Strindberg aus.)