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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 18. April 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-04-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-03EC-7.

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Chronik

Samstag, 18. 4. 1914

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Fink und Fliederbusch, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A116

Datumsangabe auf Blatt von Fink und Fliederbusch: »…Tage, Wochen oder Monate.«

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur: Fink und Fliederbusch [Dramatisches] (Drucktitel)

Letztes Objekt aus der Mappe. ca 300 Bl.Abschr. mit hs. Korr.

Weiteres

Samstag, 18. April 1914

18/4 Dictirt Fink Schluss; bisher heillose Verwirrung. Nun soll er liegen, auf die Reise mit, und dann wollen wir sehen.― Altes aus dem Eins. Weg (Pläne) dictirt.―

Nm. weiter gelesen Bangs „Vaterlandslosen“.

Zur Novelle „Unmensch“ (vorläufiger Titel) ein paar Zeilen flüchtig weitergeschrieben. Dass ich für mich ernsthaft, definitiv eine Stunde oder mehr arbeite ― wie lange schon ist das nicht geschehn? Es fehlt mir alle Geduld.

Zum Nachtm. Hugo und Gerty. Er war interessant und amüsant-boshaft. Gespräche über Reinhardts Wesen (seine Natürlichkeit als Haupteigenschaft), über Andrian (den Hugo sehr hochhält), über Oesterreichische Politik (Hugo’s Verbindungen), Bubi Franckenstein, Zukunftsmöglichkeiten;― über Richard und Paula (deren „Nichtreichthun“ Hugo komisch durchhechelt); er erzählt von seinen Stoffen, schreibt zwei Erzählungen.