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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 29. März 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-03-29.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-00FE-6.

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Chronik

Freitag, 29. 3. 1912

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Erhalt von Isabella Vengerova an Arthur Schnitzler, 26. 3. 1912

Quelle: Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella Vengerova und Zinaida Vengerova. Herausgegeben von Konstantin Asadowski und Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne, Bd. 30 (2022), S. 7–91.

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A191

Datumsangabe auf Blatt von Der letzte Brief eines Literaten

Weiteres

Freitag, 29. März 1912

29/3 Besorgungen. Panorama (Nordlandsreise).―

Nm. Gisa, für Abbazia Abschied nehmend ―

Heiserkeit und allgemeines Unwohlsein.―

Mit O. über meine Arbeiten, bisheriges und Stand der jetzigen … Disharmonien meines Wesens. In meinen größern Werken neben Partien ersten Ranges Dilettantismen. Absolut gelungen nur gewisse räumlich nicht so bedeutende Sachen (was sie nicht herabsetzen soll). Nach besorgter Correctur der ersten 2 Bände G. W. scheint mir der „Leisenbohg“ meine vorzüglichste Novelle.― Was nun?― An den (Wurstl-) Roman trau ich mich noch nicht heran. Ob je?― Mir innerlich am nächsten die Novelle von den Brüdern (der Wahnsinnige) ― aber wo anpacken?― Disziplin des Denkens, des Nachdenkens kommt mir immer mehr abhanden.―

Eine Anzahl sehr reicher Einakter bietet sich mir scheinbar am bequemsten dar. Am verführerischesten lockt nach wie vor ― „der Verführer“ (in 3 Akten) mit dem mir, unter günstigern äußern und innern Umständen wohl was gelingen könnte.― Und aus einem andern Grund auch will ich noch nicht heran: weil mir ist, als müßte das das schönste werden, und ich könnte mich auf nichts mehr so sehr freuen.―

Weiterzuführen, resp. abzuschließen, resp. zu feilen wären: Bernhardi, das Sommerstück, die Komödianten-Einakter, die Graesler Novelle.