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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 5. Oktober 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-10-05.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FD74-6.

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Chronik

Dienstag, 5. 10. 1909

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Eugen Deimel an Arthur Schnitzler, 5.10.1909

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

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Dienstag, 5. Oktober 1909

5/10 Vm. Besorgungen. Buchhandlung Heller; die Bibelzeichnungen von Lilien besichtigt. Interessant. Heller erzählt mir, hauptsächlich Christen kaufen sie; Juden sagen ihm … „es kommen so verschiedene Leute zu mir ― man kanns doch nirgends hinhängen …“. Vertilgen!― Dr. Josef Winter sprach ich gleichfalls dort; über Häuserkäufe etc.

― Traf Sikora und Frau; über das gleiche; er sagt: Unter 100.000 Kr. finden Sie nichts ― und das zu dem Preis wird Ihnen auch nicht conveniren ― aber auch 100.000 Kr. bedeutet schon 6.000 Kr. Zins.― Was thun?―

― Bei Herzmansky. Mit der Secretärin über die Termine Cassian, Pantomime.―

Nm. Frl. Galafrès, sich für die ihr zu ihrer Verlobung mit Hubermann gesandten Blumen bedanken; in Wirklichkeit wegen der „Marie“ im Ruf. Sie weinte, als ich erklärte, die Hannemann spielt es.―

Frau Paula Schmidl; Vorstellung der Schlafröcke.―

Dictirt Briefe.―

Nichts gearbeitet; in wahrer Verzweiflung über die Ohrengeschichte.