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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 15. Mai 1907, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1907-05-15.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FA2E-9.

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Chronik

Mittwoch, 15. 5. 1907

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 15. Mai 1907

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 15. Mai 1907

15/5 Traum; Minnie Benedict zu Bett, krank? aber gut aussehend, die den Wunsch ausdrückt, ich möchte was „sehr heitres“ schreiben.―

Blumen von Olga und Heini zum 45. Geburtstag.

Tennis. Kaufmann, Metzl, Speidel, Agnes Speyer. Wassermann brachte mir sein Bild mit hübscher Widmung auf den Platz.

Zu Hause Grethe Kainz (mit Rhododendronstrauch) Else Speidel mit Blumen. O. war nervös und es gab Thränen.―

Mama zu Mittag; Albert St. (kam nach Tisch; aus Pest, Abends nach Berlin) Liesl.―

Später kam Frl. Wiesenhofer mit Blumen, blieb 1½ Stunden; dann Helene; dann wieder Albert St.

Nachtmahlte mit O. allein auf dem Balkon; dann sie auf ihrem lesend, ich auf meinem Notizen zum Roman; einander anschauend. Starkes tiefes Gefühl der Zusammengehörigkeit, das sich später auch noch in Gesprächen ausdrückte.―