20/9 Vm. Theater in der Josefstadt; Haeberle und Kainz vor dem Eingang, mit ihnen hinein; Schl. kam mir entgegen, reichte mir die Hand; die Probe begann und verstrich, „als wäre nichts geschehn“. Es war eine Arrangirprobe; Kainz übellaunig, Witt zuvorkommend, sich am Schluss in ein Gespräch mit mir über die Probleme einlassend.―
Mirj. Horwitz zu Tisch.― Nm. das Ex. R. d. L. für Brahm fertig gemacht.―
Mit O. zu Mama. Familie.―
Brief von Bahr, dem das Stück, trotzdem er es eine „reizende Kom.“ nennt, nicht zu gefallen scheint.― Auch ich habe kein rechtes Verhältnis dazu.― Das Constructive liegt zu klar zu Tage.―
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Bahr an Schnitzler, 20. 9. 1905
Tagebuch von Schnitzler, 20. 9. 1905