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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 17. Juni 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F4A0-C.

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Chronik

Mittwoch, 17. 6. 1903

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Mittwoch, 17. Juni 1903

17/6 Früh bei O.― Spöttelgasse. Wohnung.― Dann zu Rh. Machte Frau Rh. Mittheilung von L. B.’s Benehmen und Brief. Frau Rh. weinte: „Dass das so enden soll“ … Sie sagte, dass L. in ihrer Aufregung oft geradezu unzurechnungsfähig sei. Ich theilte ihr alles mit; sie fand es ganz natürlich.―

Traf Risa H., die mich Schellingg. begleitete. Helene und die Kinder.― Nm. Junggesellenstück.― Direktor Wallner ich möge 3 Texte, einaktig für Heuberger, Zemlinsky, Mader schreiben, es solle die „Sensation“ der nächsten Saison werden. Die materiellen Aussichten tentirten mich lebhaft, besonders da ich eben die Mai-Ausgaben zusammen gerechnet und geradezu erschrocken war.― Schrieb den Anfang des Junggesellenstücks in neuer Form.―

Auf der Reise las ich die trois Mousquetaires.― Die Stimmung war wechselnd. O. war meist sehr nervös.―