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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 21. März 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-03-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E95F-5.

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Donnerstag, 21. 3. 1895

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Donnerstag, 21. März 1895

21/3 Nm. teleph. Dilly ― „Märchen“ Berlin gastiren, will Rolle, mich sehen, ob ich Gel. habe.― Ich fragte um „Liebelei“― Censurschwierigkeiten sagt Burckhard.― Mit Mz. Rh. bis eins bei „uns“.― Im Kfh. erzählt mir Rich., Schwarzkopf habe ihm gesagt, man wisse allgemein, dass Dilly mich mit S. betrog, finde es gemein von ihm ― aber auch gemein ― von mir, dass ich mit ihm verkehre!― Ausschmückung der Geschichte natürlich von Bahr ausgehend.― Schwk. kam; ich erklärte ihm.― Auch an ihn hat sich Dilly via Weigel wenden wollen, und als diese von der Aussichtslosigkeit sprach, sagte Dilly: „Also ist er auch einer von den modernen, die an die Fraun nicht glauben?―“ Sie läugnet jede Schuld; sie hat nur vergessen, mir von dem harmlosen Besuch eines Manns zu erzählen, der aber nicht S. war ―