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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 21. November 1894, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1894-11-21.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E8E9-9.

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Mittwoch, 21. 11. 1894

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Traum vom 21. November 1894

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 21. November 1894

21/11 Traum: sitze auf einer „Warte“ beim Burgthor mit Salten. Drüben, wo die Oper, holzschnittartige alte sonnbeglänzte Stadt.― Plötzlich Mz. Rnh. mit blondem Haar vorbei ― ich ihr nach gegen die Augustinerstraße ― sie verbirgt sich in der Hofreitschule ― Vorm. traf ich sie in der Stadt. Nm. sie bei mir.― Ich habe Sie heut zweimal gesehen, sagte sie ― auch vorher, in der Augustinerstr.― Sonderbar!― Erzählte ihr dann den Traum.― Dann wurde ich etwas gewaltthätig; liess aber bald ab: „Ich will nichts durch Gewalt erreichen.“― „Sie werden einen Geliebten haben ― ich erleichtre ihm das jedenfalls ― ich bringe Ihnen vernünftige Ansichten bei.“― Sie war entrüstet und gab mir Recht.

Nach Hans Sachs Abend im Burgth. (köstlich!) bei Dilly, was minder köstlich war.― Eine Person, die Maupassant zurückschickt, weil sie „kleine Geschichten“ nicht liest!