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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 2. Oktober 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-10-02.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E74D-B.

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Montag, 2. 10. 1893

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Montag, 2. Oktober 1893

2/10 Fifi antwortet lachend auf meinen Abschiedsbrief, kam Abend; es war langweilige Sinnlichkeit.― Dann Freundesmahl zu Ehren Saars von der Dtsch. Ztg. im Sacher.― Anfangs steif; man mußte sich nach den Namen der Nachbarn erkundigen.― Bänkel von Bauer wandte die Stimmung zum guten.― Gemütlich bis 4 früh.― Gespräch mit Burckhard (Direktor) über Shakespeare, Grabbe für die Bühne ― mit Bahr über sein Feuilleton über mich.― Berger (Baron) ― Lothar, Müller-Guttenbrunn, dem Schwarzkopf das Raimundth. vermieste,― Richard Beer-Hofmann, Karlweis, Karminski (vollkommner Wandel !) ― Saar. S. kennt „Sohn“ und „Reichtum“. Daraus entwickelt sich ein theoretisches Kunstgespräch über abgethane Dinge, bei dem sich S. als naiv und verständig, Karminski als Heuochs erwies.