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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 18. Jänner 1893, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1893-01-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E64D-C.

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Chronik

Mittwoch, 18. 1. 1893

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Glümer, 18. 1. 1893

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

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Mittwoch, 18. Jänner 1893

18/1 Bei Fifi. Ich liebe sie doch zu wenig, und sie fühlt es und das macht sie traurig.―

Bei Sonnenthal. Er bat mich zu sich, weil er das Märchen gelesen hatte.― „Sie sind ein ganz gemeiner Kerl.“ Technik, wie nur die Franzosen, großes Talent, gar nichts einzuwenden,― aber die dumpfe Atmosphäre! Keine Luft!― Wie in einer Cloake!― Die Leute kommen mir vor wie Strizzis!― Man frägt sich: Warum heiratet der Fedor die Fanny nicht?― Der könnts wohl thun!― Sie reden bei den Th.s wie in einem Bordell.― Schreiben Sie was vornehmes! Ich möchte in Ihnen den Bühnendichter heranwachsen sehn, den die Deutschen brauchen ― das Zeug dazu haben Sie!― Glauben Sie denn wirklich, daß es eine Bühne nimmt?―