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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 15. September 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-09-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E464-3.

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Dienstag, 15. 9. 1891

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Wiener Schnitzler
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Dienstag, 15. September 1891

15. 9. Mz. Mittag getroffen, zum Arzt begleitet, sie bei mir. (3.) Wie ich meine Empfindung übertreibe. Hochgradige Verstimmung und Empfindung d. S. weil IV. m.― Gedrückt, weil die lange Trennung naht.

Schik im Kfh.― Berathen Vaudeville mit Max Rosenberg und Paul Horn.―

Sehe wieder jenen Herrn E., der ohne es zu wissen, mir bei der Figur des Berger vorgeschwebt. Anlass zur Bemerkung, daß manche unbewußt etwas erleben, die bequemste Manier, Erlebnisse zu haben. Meine Abreise ― Bemerkung: man soll nur in einer geeinten Stimmung allein reisen ― sowohl sehr melancholisch als sehr lustig ― nur nicht zerfahren.