Freitag, 7. Oktober 1927

7/10 Früh R. L.

Vm. bei Frau Dr. Menczel (die eben „Therese“ ins russische übersetzt); über O.;― demnächst Besprechung mit dem Antiqu. Händler Glückselig;― ev. Vertretung O.s in Berlin. ― Über O.s „Willen“ ― und seine praktische Werthlosigkeit ― da Consequenz fehlt.―

Zu Tisch Paul Goldmann mit Tochter Franzi. Er nach 17 oder 18 Jahren wieder in meinem Haus.― Sie will zum „Theater“ P. G. dagegen, weil er vielleicht nicht lange mehr lebe und sie dann seines „Schutzes“ entbehre!― Sie ist, als einziges Mädchen in einem Gymnasium. Kein Verkehr, und „eine hysterische Mutter“.― Sein immer geplagtes Leben.― Photographien, eigne, Lili, Arnoldo.― Ihm eine meiner neuen Photogr., FranziLiebelei“.―

― Corrigire den Roman, nach Heinis ausführlichen und klugen Notizen.―

Tel. mit C. P., etliche Male;― die N. Fr. Pr. erlaubt sich am „Aufstieg“ eigenmächtige Striche und Retouchen ― die wirklich einen Gipfel an specifischer N. F. Pressen-Feigheit vorstellen. (Streichen Worte wie poln. Jude,― Kriegsgewinner, den Namen Morgenstern etc.) ―

Abds. H. K., mit der ich mich, bei all ihrer Problematik immer besser verstehe. Sie nachtm. bei mir.―