Samstag, 13. August 1927

13/8 Campiglio. Träume, in denen immer meine schwarze Manuscriptentasche verloren und doch da war.

Spaziergang mit O. und Heini; in mäßigem Befinden.

Mittagessen im Hotel Carlomagno mit Pietrkowskis.―

Tgb. Eintrag und Brief an C. P. nach Neudorf bei Wildon.

Olga in mein Zimmer. Über Lili;― Venezianer Ausgaben, allerlei finanzielles. O.s Wunsch zu „verdienen“ und „Sicherheit zu haben“; wie wieder die Antiquitäten- und Spitzenhandel-Ideen; Hoffnung auf Fr. Schneider und Bemühungen Pietr.s (die famose Menschen sind) ― Dann: über meine Kühle und Verschlossenheit ― ; und so kam es naturgemäss auf C. P. ― wobei sie immerhin mehr Einsicht zeigte als C. P. ― aber von wirklicher recht entfernt war. Immerhin hat sie immer noch die Empfindung ― ihr geschähe ein Unrecht; spricht von ihrer Einsamkeit, Heimatlosigkeit und weint bitterlich. Später gingen wir spazieren.

Nachtm. im Albergo Zeledria, mit O. und Heini.