Samstag, 3. November 1923

3/11 Früh Dr. Hoffmann; meine Angelegenheiten besprochen.

Dictirt Briefe ― an die Sascha (die mich mit 30 dollar für Oesterreich abfinden möchte! ―) an Feilchenfeld (Ausw. Handelsbank,― wegen aller möglicher finanz. Angelegenheiten) an Fischer, wegen Zahlungen, an den Herzverlag (Pollitzer wegen Vertrag über Geronimo im Dtsch. Novellenbuch ― sie setzten 10.000 Exemplare [ein] statt 3-5!), an Bloch (wegen lächerlicher und verspäteter Tant.verrechnung) u. s. w.; nichts als Aerger über Nachlässigkeiten, Schäbigkeiten, Betrügereien. Kopfweh. Dictirte immerhin ein paar Seiten Verf. weiter ―

Nm. berichtet mir Wucki über unzufriedene und freche Äußerungen der Köchin und des Stubenmädls ― also auch Dienstbotenärger.―

Nm. am Verf.

Director Beer (Raimundtheater) wegen ev. neuen Stückes. Schlug ihm vor, ev. die Marionetten zu spielen.

Z. N. mit Heini bei Menczels. Richard Paula, Bubi, Frau Regenstreif.―