Montag, 28. Juli 1919

28/7 O. fährt nach Reichenau ― Nach Gelderledigung ― nervöser Weinkrampf meinerseits. Sie möchte daß ich rede ― Nein. Sie möchte wieder helfen,― spricht von den „Unvergänglichkeiten“.― Ein Brief von Liesl, Bemerkungen über äußere Schwierigkeiten des Münchner Concerts;― bringt O. wieder fast aus dem Gleichgewicht. Sie bittet mich, mit Rich. Sp. zu sprechen.― Oh Beatrice ― die in jedem Weib steckt ― auch in den ganz entgegengesetzten Naturen … („Dieselben dummen Thränen einem Fächer ― und mir.“)

Dictirt Briefe, autob.

Nm. Tgb. 1906.―

Hr. Karl Pitter, aus Salzburg, während des Kriegs in Spanien; wegen ev. Übersetzungen. Jetzt Hofmeister bei Prinz Fürstenberg. Erzählt mir allerlei von den span. Zuständen und dem Götterleben dort während des Kriegs.―

― Z. N. Hajek. Wir sprachen über philosophisches und politisches. Er ist von seiner Klinik sehr beglückt.

Mit Heini ein Brahms Quint.