Freitag, 23. Februar 1912

23/2 Vm. dictirt Bernhardi.―

Nm. spazieren mit O. und Mimi.

Trebitsch erscheint ― Rat erbitten. Er ist verzweifelt, daß Salten auch den Schweinburg Stoff bearbeitet, dessen auf Thatsachen beruhenden Grundzug er S. erzählt. Ich beruhige ihn: Verschiedenheit der Bearbeitung (da mir S. neulich das ungefähre Scenarium erzählt). Tr. schüttet mir bei diesem Anlaß sein Herz über S. aus … die Opfer die er ihm materiell gebracht … seine Unverläßlichkeit; finanzielle Verhältnisse; Simons und Sliwinskis Forderungen … („Nichts neue in Rzeszow.“) Dann wie Auernheimer und JacobW. sich zu der Sache geäußert.―

Es war wieder einmal ein artiger Einblick in Literaten-, Feuilletonisten- und Dilettantentreiben.―

An der „Beate“ gefeilt. So viel schwaches drin!―

Mit O. über ihren Brief an Helene.―