Sonntag, 20. August 1911

20/8 Vormittag mit O. über die „Freunde“. Mit ein Grund, nicht nach Altaussee zu gehn, weil sie mich alle nervös machen. Jacobus, der Steffi „zu gestalten“ versucht. Hugo mit seiner Geschäftigkeit. Richard, der ganz in sich eingeschlossen ist, in einer ewigen Sorge, zuviel zu geben, sich was zu vergeben.

Nm. am Bernhardi weiter. 5. Akt Skizze notdürftig abgeschlossen. Einfall, dem Hofrath Burckhard Züge zu verleihn.―

Im Café Abends durch Prof. Steinach Herrn und Frau Thummer (?) kennen gelernt. Frau Th. sehr literärisch; über den „Weg ins freie“.