Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 14. Juli 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-07-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B11-3.
14/7 Tel. mit Dora Berlin.― Ins Mariahilfer Krkh. zu Gustav, Doc. Bachstez kennen gelernt, der die Oper. gemacht. Untersuchung des Augs guter Verlauf.― Mit Oberin Jeidels Sanatorium für nachher besprochen.― Gustav, von Abschied gerührt: „Sie werden mir sehr abgehn.“
Nach Jahren Louis Mandl (im Spital) begegnet, als heitern alten Herrn (jünger als ich).
In der Stadt. Verabredung mit Suz., einiges zusammen besorgt (sie für ihren Buben Hut) ― zu mir nach Hause; sie speist bei mir (mit Heini).― Entwirft dann Briefe, zum Theil in meinem Namen (an Besnard, Bloch etc.). Ich leih ihr Bücher;― Füllfeder, Straußentäschchen.― Besprechen den Sommer.― C. P.s Brief.―
Lese die Therese Übersetzung von Suz. zu Ende.
― Reisevorbereitungen.―
Allein zu Hause genachtm.
Lese Hausmann, Salut gegen Himmel; Frank Harris, Erinnerung weiter.