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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 5. Dezember 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-12-05.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D5F-D.

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Chronik

Sonntag, 5. 12. 1920

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 5. Dezember 1920

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 5. Dezember 1920

5/12 S. Träume viel: Heute u. a. Gerichtsverhandlung,― in einem Stück. Bin ich Zuschauer? Mitwirkender? Ein Zeuge tritt auf, klein, Cotelettes, Schlußrock, etwa von Forest gespielt; er soll etwas aussagen, komische Spannung, weil man weiß, er wird um seiner Frau willen, die neben ihm steht, etwas vorlügen, während alle schon wissen, dass auch die Frau schon unterrichtet ist.― Dann gehe ich an der Burg vorbei, am Volkgarten, ein schöner Apriltag, Frühling, der mich aufs tiefste ergreift.―

Vm. in Hietzing bei Popper. Ihm die Verlagsangelegenheit referiren. Dr. Gelber kam.

Ins Volkstheater. Reusch und Sladek; wollen durchaus für den Reigen (22. Dez.) die Keller haben; Bernau will und kann nicht.―

Nm. am Weiher.―

Lili trägt mir die zwei Monologe der Jungfrau von Orleans vor, sehr verständig und mit Haltung, und unbefangen,― dann mir und O., die bettlägerig.― Sie wünscht zum Theater zu gehen.